"In die Bäume ..."

Der heutige Tag begann - sonntäglich geruhsam - zur gewohnten Schachspielerzeit. Spaß und Sport im Wald war angesagt: Tree-2-Tree d.h. hinauf in anfangs 5 Meter Höhe und ab von Baum zu Baum.

Die ausführliche Einweisung stellte die Geduld der Einweiserin und der anderen Kletterer durch die übersetzungtechnisch notwendigen Unterbrechungen auf die Probe. Diese nicht alltägliche Form der Sicherheitseinweisung wurde jedoch von allen Beteiligten freundlich und mit großem Interesse und Faszination aufgenommen. Die Auswahl des Parcours, die von leicht bis extrem schwer eingeordnet werden, führte uns dann auf vielfachen Wunsch etwas anspruchsvolles zu probieren nach P1. Kenner werden sich jetzt verwundert die Augen reiben, da wir, als wir schon in den Bäumen waren, erfuhren, dass dies wohl der zweitschwerste sein soll ... naja 1. zu spät und 2. wir sind hier ja auf einem Austausch der Sportjugend. Für Kaffekränzchen sind andere zuständig ;-) In 18 unterschiedlichen Elementen wurde unsere Höhenangst - sofern die vorher da gewesen sein sollte - nachhaltig beseitigt. In bis zu 11 (in Worten: Elf) Metern über dem Waldboden verliert man eher früher als später das Gefühl für die Höhe und bewegt sich über meist wenig aber dafür wackelnden Untergrund. Immer mit doppelter Sicherung unterwegs kann tatsächlich nichts passieren. Der anspruchsvolle sportliche Charakter dieser Strecke wurden dann spätestens am vorletzten Element hervorgehoben. Die schwereren unbeweglichen Kletterer schafften dies mit purer Muskelkraft aus den Armen, die leichteren beweglichen Kletterer mit Leichtigkeit und Gleichgewichtssinn. Die trickreichen schlußendlich durch einfach Einsatz technischer Hilfsmittel. ( man kann die Rolle vor dem Bauch als Gewicht vor sich her tragen oder einfach ans Seil hängen ;-) ) Die abschließende Rutschpartie wurden individuell elegant gestaltet. Zwischen perfekt auf den Punkt einschwebend und ca. 5 Meter auf dem Allerwertesten über den Boden rutschend war einiges vertreten. Das war anspruchsvoller Sport am Sonntag morgen und hat allen Teilnehmer mächtig Spaß gemacht.

Danach ging es in den Familiennachmittag, den wir mit einer Stärkung bei Kartoffelsalat und Leberkäse mit Brezeln angingen. Auch eine Erholungspause, um Kraft für den Nachmittag zu schöpfen, wurde eingelegt. Das Sport auch geruhsamer aber nicht minder anspruchsvoll sein kann, testeten wir dann beim Moonlight Minigolf. 18 Bahnen (oder heißt es Löcher?) bei Schwarzlicht mit einer tollen Kulisse bieten ein unvergleichliche Atmosphäre. Und nicht genug gibt es anschließend noch weitere 9 'echte' Minigolfbahnen, die zu 7-ern einluden :-)

Zur Abrundung des Tages ging es dann noch auf den Badmintoncourt, um die Federbälle fliegen zu lassen. Im Spaß und Spiel miteinander schlugen wir uns die Bälle um die Ohren und reichlich Luftlöcher. Spätestens hier wurde den Älteren - also den Nicht-Jugendlichen - unter uns bewußt, das der Zahn der Zeit voranschreitet. Nach einer 3/4-Stunde war wie Trapp sagen würde: 'Flasche leer' Rien ne vas plus also Zeit den fortgeschrittenen Tag zu beschließen und nach einem gemeinsamen Abendessen die Beine hochzulegen und dem geschundenen ... äh sportlich bewegten ... Körper Ruhe zu gönnen.

 

(Bericht von Heiko Grimm)

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